Landesgruppe Hessen
im Club für Britische Hütehunde

Spaziergänge & Wanderungen


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Sturm auf den Vulkan - Teil II

"Was für ein traumhaftes Wetterchen!" - diesen oder ähnliche Ausrufe gab's von allen Mitwanderern zu hören, die sich Mitte Oktober am Treffpunkt auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg einfanden. Auf Europas größtem erloschenem Vulkan starteten rund zwei Dutzend Zwei- und 16 Vierbeiner freudig mit Kaffee, Tee und Leckereien vom Vulkanbäcker in den Tag. Vor allen Dingen die mit Kirschen gefüllten Riesen-Sahnewindbeutel unfallfrei zu essen, war eine Herausforderung der besonderen Art.

Und nach der Stärkung ging's beschwingt los durch die Natur - gut drei Stunden vorbei an Mooren, kleinen Bachläufen und durch den Wald. Bei sonnigem Wetter war einiges los rund um den Berg - und unsere Gruppe zeigte mit wohlerzogenen Hunden einmal mehr, wie toll das Miteinander funktionieren kann. Dank  Naturkundeführerin Karin Bochenek aus Schotten erfuhren wir noch einige spannende Dinge und werden sicher künftig auch mit anderen Augen durch die Natur laufen.

Neben einer Trinkpause für die Vierbeiner gab's auch eine für die Dosenöffner: Beate Steinz hatte einen fruchtigen Likör im Gepäck, der natürlich verkostet werden musste.

Besonders die Corgi- und die Sheltiefraktion waren stark vertreten, aber auch einige Langhaar-Collies sowie zwei "Außerbritische" hatten ihren Spaß auf dem Ausflug. Besonders niedlich: Eine Mutter mit ihrem Kleinkind auf dem Arm kam uns entgegen, und das Kind stellte unaufgeregt und sachlich nüchtern beim Anblick eines Collies fest: "Ein Löwe!".  Die üppige Mähne und die majestätische Haltung, da darf Kind schon mal was verwechseln.

Sturm auf dem Vulkan! - Teil I

Fast zwei Dutzend wanderbegeisterte Zwei- und Vierbeiner fanden sich Ende Februar 2019 auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg - Europas größtem erloschenen Vulkan - ein. Ob Collie Lang- oder Kurzhaar, Sheltie oder Corgi - bis auf Bobtails waren alle britischen Hütehunde vertreten und sorgten mit einwandfreiem Benehmen für freudige Gesichter bei allen Begegnungen. Petrus hätte es mit uns nicht besser meinen können: Bei frühlingshaften Temperaturen, strahlend blauen Himmel und herrlichen Sonnenschein ging's acht Kilometer über Stock und Stein (an manchen Stellen auch über Schnee und Eis). Von einer Naturkundeführerin gab's nebenbei viele interessante Informationen zur Umgebung und den Sehenswürdigkeiten, so dass man nun mit anderen Augen auf den täglichen Spaziergängen unterwegs ist. Und wer tapfer durchgehalten hatte, konnte sich die verlorenen Kalorien beim gemütlichen Ausklang bei Kaffee, Kakao und Nussecken gleich wieder drauffuttern.